Neil Ernest Wolkodoff1, *, Matthew Paul Moran2, Ben Nathaniel Pennymon3, Joyce Ann Curry4und Gerald Martin Haase5
Colorado Center for Health and Sport Science, Colorado Christian University, Medizinische Fakultät der University of Colorado.
World Journal of Advanced Research and Reviews, 2024, 24(02), 2007–2014
Zusammenfassung:
„Wie lässt sich der Energieverbrauch (EE) beim Golftraining mit dem beim Golfspielen vergleichen? Beim Golfspielen wurde ein moderater Energieverbrauch festgestellt, insbesondere beim Gehen, was sich positiv auf die Gesundheit auswirken kann. Das Training auf der Driving Range wurde bisher noch nie untersucht. Kann das Training auf der Driving Range als sinnvolle körperliche Betätigung gelten?
Zehn Probanden, die regelmäßig Golf spielen, absolvierten zwei Kurzstrecken-/Trainingseinheiten, während sie an ein tragbares Stoffwechselmesssystem angeschlossen waren, um mögliche Vorteile zu ermitteln. Die Messwerte für O2 wurden aufgezeichnet und gemittelt sowie in kcal pro Stunde, den Sauerstoffverbrauch in VO₂ ml/kg/min und die Herzfrequenz (HF) umgerechnet.
Die Probanden führten ihr übliches körperliches Aufwärmprogramm durch und schlugen Bälle auf der Driving Range unter Verwendung ihrer üblichen Schlägerfolge und ihres gewohnten Tempos. Die Trainingseinheiten dauerten zwischen 10 und 19 Minuten, gefolgt von einer kurzen Pause und einer weiteren Einheit gleicher Dauer und mit derselben Schlägerfolge. Bei der Messung des Energieverbrauchs anhand des Sauerstoffverbrauchs lag der Durchschnitt der Gruppe bei 3,5 kcal pro Minute für die erste Einheit bzw. bei 3,71 kcal pro Minute für beide Einheiten. Die MET-Werte lagen bei 2,31 bzw. 2,59 und damit unter dem für moderate Aktivität erforderlichen Wert von 3,0 MET. Die statistische Analyse ergab einen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Körpergewicht der Probanden und dem Energieverbrauch (p = 0,0001). Diese Vorstudie zeigt, dass Golftraining als Teil eines wöchentlichen Bewegungs- und Freizeitprogramms zur allgemeinen Gesundheit beitragen kann. Es sind weitere rigorose Studien erforderlich, um den Umfang dieser Aktivitätsform genauer zu untersuchen.“
















































