Rucksackbelastung und Bergaufgehen – worauf kommt es für Wanderer an?

Archivfoto von Wanderern, die mit Rucksäcken auf einem Berggipfel unterwegs sind. Ein Mann und eine Frau gehen nebeneinander her.

Wandern erfreut sich zunehmender Beliebtheit: Nach Angaben der Fédération Française de Randonnée gibt es in Frankreich mehr als 27 Millionen Wanderer. Trotz dieses hohen Anteils der Bevölkerung, der dieser Aktivität nachgeht, wurde zu diesem Thema bislang nur wenig geforscht, und die Fachliteratur ist nach wie vor spärlich.

Diese Aktivität kann über große Entfernungen ausgeübt werden und erfordert oft eine spezielle Ausrüstung, beispielsweise einen Wanderrucksack. Die Kombination aus schwerer Ausrüstung und längerer Anstrengung kann zu einem erheblichen Energiebedarf führen.

Es hat sich gezeigt, dass Menschen beim Gehen deutlich mehr Kraft aufwenden müssen, wenn sie einen Rucksack tragen. Der metabolische Energieverbrauch steigt mit zunehmender Last stark an und kann sich bei einer moderaten Last leicht verdoppeln (Goldman & Iampetro, 1962; Soule et al., 1978).

Berücksichtigt man die Grundausrüstung für eine Wanderung wie Verpflegung, Wasser oder das Zelt, kann das Gepäck erheblich an Gewicht zunehmen. Die damit verbundenen Auswirkungen auf den Energieverbrauch könnten ein Hindernis für die Teilnahme an Wanderungen darstellen.

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